Die Grundlage des Showroom Konzeptes ist ein lustiges Kartenspiel. Menschen lieben lustige Spiele.

Weil Menschen den Spaß erkennen - Computer eher nie - ist es keine schlaue Idee sich einen Webauftritt vom Computer generieren zu lassen. Denn der computergenerierten Seite fehlt immer der Witz.

Im Showroom Konzept liefern wir über Karten sogar noch ein effektives Spiel. Für einen Muster-Friseursalon spielen wir drei Karten aus. Die erste Karte ist die Qualifikation, die zweite die Qualität des Prozesses und die dritte Karte ist der Produkterfolg.

Beim unserem Friseursalon ist die erste Karte die Meisterin, die zweite ihre Fortbildung, das Angebot und die dritte Karte ist die “glückliche Kundin”. Mit drei Karten haben wir unseren Friseursalon schon recht passabel beschrieben.

[Wir haben noch gute Karten in der Rückhand. Sogar noch eine tolle Karte mit dem “Ambiente”. Weil – unsere Meisterin hat tolle Modehefte ausliegen und eine Super-Italy-Kaffeemaschine.]
Showroom und Karten – die Anordnung verändert alles
Die Mockups immer noch ohne Kontaktdaten, ohne
Öffnungszeiten und Schmankerl wie die “Ambiente-Karte”.

Hier sieht man aber schon ganz deutlich; die unterschiedliche
Anordnung der Karten erzeugt eine unterschiedliche Geschichte.
Mir gefällt das Mockup am Besten, welches die gestylte Kundin
links hat und die Meisterin Sara rechts. Für einen Friseursalon bei
welchem die Chefin enscheidend ist, eigentlich die richtige
Lesart. 

Wir fangen mit der perfekt gestylten Kundin an.
“Sie haben Ihr Ziel erreicht …”.
Der Wunsch nach Effektivität beim Showroom Konzept
Cards im Showroom Konzept kommen meinem Wunsch nach Effektivität entgegen.

Das ist wichtig, weil die meisten Homepages (gerade diese Musterpages) designed sind wie in einer Kalendergeschichte von Johann Peter Hebel beschrieben (- "mit ausgehängter mitgebrachter Stubentür"):

Es ist sonst kein großer Spaß dabei, wenn man ein Rezept in die Apotheke tragen muß; aber vor langen Jahren war es doch einmal ein Spaß. Da hielt ein Mann von einem entlegenen Hof eines Tages mit einem Wagen und zwei Stieren vor der Stadtapotheke still, lud sorgsam eine große tannene Stubentüre ab und trug sie hinein. Der Apotheker machte große Augen und sagte: »Was wollt Ihr da, guter Freund, mit Eurer Stubentüre? Der Schreiner wohnt um zwei Häuser links.« Dem sagte der Mann, der Doktor sei bei seiner kranken Frau gewesen und habe ihr wollen ein Tränklein verordnen, so sei in dem ganzen Haus keine Feder, keine Tinte und kein Papier gewesen, nur eine Kreide. Da habe der Herr Doktor das Rezept an die Stubentüre geschrieben, und nun soll der Herr Bachin so gut sein und das Tränklein kochen. Item, wenn es nur gut getan hat.

Wohl dem, der sich in der Not zu helfen weiß!

                                    [Kalendergeschichten, Johann Peter Hebel]
Das Showroom Konzept hat als Grundlage ein lustiges [!] Kartenspiel [2]
Sara hat einen geübten Blick und das mit meinen merkwürdigen perspektivischen Karten ist akzeptiert. Sie hat nicht gesagt: “Sie – Sie machen das aber noch rechteckig, wie´s sich gehöhrt”. Denn Sara hat einen geübten Blick und stylt die Kundinnen perfekt.

Der Showroom steht nun. Wir sind mit sparsamen vier wesentlichen Karten ausgekommen. 

[Auf die “Kaffeekarte” haben wir letztlich verzichtet. Weil – der Kaffee ist eine unwesentliche Nebenleistung und wir brauchten den Leerraum für einen gewissen Minimalismus]. 

So jetzt einen Kaffee (- Haarschnitt geht ja nicht) …
Durch Einsatz von Cards haben wir neben 
einem gewissen Minimalismus - einen Showroom unter Reduktion auf Saras Kern-Serviceleistungen erreicht. 

Cards bewirken Wesentlichkeit. Wesentlichkeit erhöht die Sichtbarkeit und damit die Werbewirkung.
[ Nachtrag zu cards.]
So hätte das im 2013er Flatdesign ausgesehen. Das ist ja nicht gar so ungewohnt. 
Cards bei uns im Showroom 
müssen nicht rechteckig sein.
Sie dürfen aber rechteckig sein. Karten unterliegen bei uns 
keinen Stylevorschriften. 

Karten sind für uns lediglich Container, die Inhalte nach 
rein logischen Gesichtspunkten 
optisch bündeln 
und von anderen Karten trennen.
Jede Karte enthält keycontent
im key frame.

Die Zusammenfassung der Karten im Showroom 
kann so ausschauen 
wie oben im Flat Design – 
muß es aber definitiv nicht. 

Cards ordnen und strukturieren.
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